Keramikbranche zeigt die beruflichen Chancen auf

Jugendliche informierten sich im Schulzentrum in Höhr-Grenzhausen bei Arbeitgebern

Beim Berufsinformationstag des Bildungs- und Forschungszentrums Keramik (BFZK) Höhr-Grenzhausen zeigte die Westerwälder Keramikbranche im Schulzentrum der Kannenbäckerstadt, was sie auf dem Sektor der beruflichen Bildung zu bieten hat. Fünf Stunden lang vermittelte diese groß angelegte Aktion Jugendlichen, welche beruflichen Chancen in regionalen Ausbildungsbetrieben und Bildungseinrichtungen stecken. Nach der positiven Resonanz im vergangenen Jahr boten die Initiatoren auch in diesem Jahr ein breites Informationspaket zum Thema „Top-Job-Keramik“ an. Unterstützt wurde der Informationstag des BFZK von dem Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff (IMKK) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises.

WESTERWALDCAMPUS SETZT NEUE MASSSTÄBE

BUNDESWEIT ERSTE KOOPERATION ZWISCHEN EINER HOCHSCHULE UND UNIVERSITÄT IN DER WERKSTOFFTECHNIK

Zum Wintersemester 2012/2013 startet in Höhr-Grenzhausen der Kooperationsstudiengang der Hochschule Koblenz und Universität Koblenz-Landau „Master of Engineering – Ceramic Science and Engineering“. Dieser beinhaltet folgende Bestandteile:
  • Inhaltliche Vertiefung der werkstoffwissenschaftlichen Themen
  • Innovative Schwerpunktbildungen (werkstoff- und verfahrenstechnische Entwicklung)
  • Themen der Mikrobiologie, zur Unternehmensführung und zum Innovationsmanagement (als Wahlpflichtmodule)

Abschlussarbeiten im Museum zu sehen

exponate 2012Acht Absolventinnen der Staatlichen Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen zeigen derzeit ihre Abschlussarbeiten im Keramikmuseum. „Exponate 2012“ heißt die Ausstellung, bei der die Vielfalt der zeitgenössischen Keramik in freien und angewandten Bereichen präsentiert wird. In diesem Jahr haben erstmals alle Absolventinnen ihre Ausbildung in Teilzeit absolviert.

Erstes deutsches Mitglied für keramisches Städtenetzwerk

Höhr-Grenzhausen bewirbt sich für keramischen Kommunen-Verbund auf europäischer Ebene

Als erste deutsche Stadt wird Höhr-Grenzhausen Mitglied im Städtenetzwerk für Innovation in Keramik (Urban Network for Innovation in Ceramics, kurz Unic) mit Sitz im französischen Limoges. Das 2008 gegründete Netzwerk möchte einen Austausch europäischer Städte herbeiführen, die in vielfacher Hinsicht mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Keramik verbunden sind. Der Stadtrat votierte in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für die Bewerbung um eine Vollmitgliedschaft in Unic.
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